Der Börsenstrompreis heute und morgen im Stundenverlauf
Echte Day-Ahead-Preise aus dem laufenden Datenbestand (SMARD, Bundesnetzagentur) — nützlich, um Wallbox, Wärmepumpe oder Waschmaschine gezielt in günstige Stunden zu legen.
Rohdaten: JSON · CSV — CC BY 4.0, Quelle Bundesnetzagentur | SMARD.de
Langfristiges Muster
Durchschnittlicher Preis je Tagesstunde, gemittelt über den gesamten verfügbaren Datenbestand (1.10.2026 – 16.10.2026) — zeigt das wiederkehrende Muster statt der Tageswerte oben.
Ausgewertet über 14.2 Tage (1.10.2026 – 16.10.2026): Der Day-Ahead-Börsenstrompreis (SMARD, Marktgebiet DE-LU) lag im Schnitt bei 17,0 ct/kWh, mit einer Spanne von 0,4 bis 38,2 ct/kWh. Die günstigste Stunde im Tagesdurchschnitt war 13:00 Uhr, die teuerste 19:00 Uhr.
Warum schwankt der Strompreis über den Tag?
Der Day-Ahead-Preis bildet Angebot und Nachfrage am Strommarkt stundengenau ab. Mittags drückt hohe Solareinspeisung den Preis oft nach unten, nachts sinkt die Nachfrage bei gleichzeitig oft hoher Windeinspeisung. Morgens und abends, wenn viele Haushalte gleichzeitig Strom verbrauchen, steigt der Preis meist an. Wer einen dynamischen Stromtarif nutzt, zahlt diese Schwankungen direkt weiter — und kann durch Verschieben des Verbrauchs sparen. Auch ein Balkonkraftwerk-Speicher lässt sich bei manchen Modellen entsprechend steuern, siehe Balkonkraftwerk-Speicher im Winter aus dem Netz laden. Wie genau der Rechner auf dieser Seite aus diesen Daten die Jahreskosten berechnet, erklärt So rechnen wir: Die Methodik hinter dem Rechner.
Häufige Fragen
Wann kenne ich den Strompreis für morgen?
SMARD veröffentlicht die Day-Ahead-Preise für den Folgetag üblicherweise gegen 13-14 Uhr. Bis dahin zeigt diese Seite ehrlich nur "heute" — keine geschätzten oder hochgerechneten Werte für morgen.
Zu welcher Tageszeit ist Strom an der Börse meist am günstigsten?
Das zeigt die Auswertung unten live anhand der tatsächlich gemessenen Werte — das Muster verschiebt sich je nach Jahreszeit und Wetterlage (Solarertrag mittags, Windertrag), ist also keine feste Uhrzeit.
Warum reicht die Datenbasis nur wenige Tage zurück?
Der stündliche Preis-Import behält bewusst nur die letzten 14 Tage (siehe Cron-Konfiguration) — das reicht für aktuelle Muster, ohne die Datenbank dauerhaft mit Jahren an Rohdaten zu füllen. Für eine echte Langzeitstatistik ist das keine ausreichende Basis, für "wann lohnt es sich diese Woche" schon.
Woher stammen die Preisdaten?
Von SMARD, der Plattform der Bundesnetzagentur für Strommarktdaten (Day-Ahead-Preis, Marktgebiet DE-LU), stündlich per Cron abgerufen — dieselbe Quelle, die auch der Rechner auf der Startseite nutzt.